Donnerstag, 22. Juli 2004

Wir haben die Heimreise angetreten. Gerade sitzen wir im Zug von Peschiera nach Milano - leider im falschen! Wir sind versehentlich in einen verspäteten Eurocity eingestiegen und mussten ordentlich nachzahlen. Was solls? Jetzt sind wir schneller am Ziel. Außerdem ist der Zug klimatisiert.

Heute morgen sind wir schon vor neun Uhr gestartet und mit Rückenwind in den ersten beiden Stunden fast 50 Kilometer am Ostufer des Sees entlanggefahren.

Gegen elf Uhr in zunehmender Hitze haben wir uns am Rand von Garda am Seeufer einen schönen Platz zum Ausruhen gesucht. Ich habe die Gelegenheit genutz, meine über alle Berge mitgeschleppte Badehose wenig-stens einmal zu benutzen. Später sind wir, so weit es ging, direkt am See weitergegondelt und dann den Rest des Weges wieder auf der Hauptstraße bis Peschiera.


 Burg am See
 

Auch in Milano war es heiß. Wir haben teils getrennt, ansonsten gemeinsam das Stadtzentrum erkundet. Ich durfte den Dom besichtigen, Wilfried nicht - seine Hose war zu kurz. Der Dom ist ein ziemlich düsteres Bauwerk - allerdings nur innen. Außen wirkt er sehr hell und filigran. Innen fand ich vor allem den bunten Marmorboden sehenswert. Schließlich, nach mehreren Stunden in der Stadt, sind wir zeitig zum Bahnhof zurückgekehrt, um uns noch mit Reiseproviant einzudecken (in der Stadt hatten wir keinen Lebensmittelladen entdeckt). Jetzt sind wir endlich unterwegs, der Zug ist wie eine Sauna, aber es geht heimwärts. Es waren schöne Tage, aber jetzt freue ich mich auf zu Hause!

Statistik heute: ca. 80 Kilometer mit den Kilometern kreuz und quer durch Milano

 


Mailänder Dom 

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