Mittwoch, 21.Juli 2004

Wir sind am Gardasee - aber nur weil wir eine Tagesetappe mit der Bahn zurückgelegt haben.
 

Nach der Fahrradreparatur, die bis gegen halb eins gedauert hat, sind wir von Meran mit dem Zug über Bozen bis Trento gefahren, um von dort zum Gardasee zu radeln. Diese Zugetappe war ohnehin nötig, um den Heimfahrtzug in Mailand morgen abend zu erreichen (eine spätere Heimfahrt war nicht möglich, da alle Fahrradplätze übers Wochenende ausgebucht waren).

Von Trento (Trient) waren ca. 50 Kilometer bis zum See zurück zu legen. Zuerst relativ steil bergan (zum Glück nicht so heftig wie am Timmelsjoch) mit sehr viel Verkehr und dann als Krönung nach ca. zwei Dritteln der Höhe durch einen gut achthundert Meter langen Tunnel mit zwei Fahrspuren in eine Richtung. Dort zu fahren wäre absolut lebensgefährlich gewesen und auch das Schieben war nicht ohne. Bei jedem LKW haben wir uns dicht an die Wand gedrückt und waren froh als wir das Ganze hinter uns hatten, auch weil die Luft immer dicker wurde.

Danach war bald die Höhe erreicht und es ging über 30 Kilometer mit heftigem Gegenwind an Riva vorbei nach Torbole.


 südliche Impression


Hier hat Wilfried einen Bekannten, der im Clubhotel La Vera arbeitet. Den haben wir besucht und unter anderem einen guten Tip für's Abendessen bekommen. Im Restaurant La Terrazza direkt am Seeufer, einer Art Wintergarten mit freiem Blick über den See haben wir sehr gut gegessen und eine gute Flasche Pinot Grigio geleert. Jetzt, nach 23:00 Uhr, liegen wir im Zelt und es ist noch immer sehr warm. Dies ist die letzte Nacht im Zelt. Morgen um diese Zeit sind wir längst unterwegs nach Deutschland.

Statistik heute: Zugfahrt ca. 90 Kilometer, Fahrrad 53 km, 3:22 Std. Radfahrzeit
 

blue1_1.gif Start Alpenradtour
blue1_2.gif nächste Etappe